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Federsysteme im Automobil

Die Ferderung hat in Automobilen die Aufgabe, für ausreichenden Komfort und Sicherheit während der Fahrt auf den Straßen zu sorgen, so der TÜV Nord in Hannover.

Durch die Federung werden Stöße von Fahrbahnunebenheiten in Schwingungen umgewandelt und aufgefangen. Die Federung stellt eine Verbindung zwischen den sogenannten ungefederten Massen, wie Radaufhängung mit Rädern und Bremsen und den gefederten Massen – wie z.B. der Karosserie – her.

Die Kombination der Federung mit Stoß- bzw. Schwingungsdämpfern ist für dauerhaften Fahrbahnkontakt der Räder bei Unebenheiten wichtig.

Es gibt verschiedene Arten von Federsystemen:

Starrachse:

Die Starrachse wurde in frühen Zeiten beim Bau von Kutschen eingesetzt. Lt. Angaben vom TÜV Nord werden heute noch in manchen Fahrzeugen aufgrund der kostengünstigen Bauweise Starrachsen eingesetzt.

Bei dieser Bauart werden die Räder durch einen starren Achskörper mit der Karosserie verbunden. Nachteil: Die Räder arbeiten nicht unabhängig voneinander. Federt ein Rad ein, sorgt die Bewegung der Achse dafür, dass sich gleichzeitig die Neigung des Rades am anderen Ende ändert.

Bei Starrachsen mit Luft- oder Schraubenfederung sind zur Führung der Achse zusätzlich Quer- und Längslenker erforderlich.

Blattfedern:

Die Karosserie des Autos stützt sich durch Federn auf der Achse ab. Die Führung der Achse in Längs- und Querrichtung erfolgt bei sehr einfachen Fahrzeugen durch so genannte Blattfedern.

Blattfedern gehören zu den ältesten im Automobilbau eingesetzten Fahrwerksfedern. Sie bestehen aus mehreren übereinander gestapelten, gleich dicken und breiten Stahllagen. In der Mitte werden sie durch einen Bolzen und an den Enden durch Federklammern zusammengehalten. Die Länge der einzelnen Federblätter nimmt von Lage zu Lage nach unten hin ab.

Blattfedern werden heute bei Personenwagen kaum noch eingesetzt. Ein Grund dafür ist, dass sie aufgrund der Reibung zwischen den einzelnen Lagen erst bei größeren Fahrbahnunebenheiten ansprechen.

Eine weitere Entwicklung sind die Hyperbel- und Parabelfedern. Bei dieser Art von Federung werden die Federlagen nach außen hin dünner und reiben nicht mehr über die gesamte Länge aneinander = verbessertes Ansprechverhalten bei Fahrbahnunebenheiten.

Schraubenfedern:

Schraubenfedern sind die heute in der Automobilbranche am häufigsten verwendeten Fahrwerksfederungssysteme. Sie bestehen aus schraubenförmig gewickelten Federstahldrähten. Die Bauweise ist sehr Platz sparend und hat damit weitestgehend die Blattfederung bei Personenwagen verdrängt.

14. Juli 2011. © CTL® Bielefeld GmbH

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